IG-Bern

Stadtplan Bern

gemeinnützige und städtische Wohnungen

In beiliegender Publikation des SVW Bern- Solothurn und der Stadt Bern sehen Sie die räumliche Verteilung der gemeinnützigen und städtischen Wohnungen in Bern.
Stand Mai 2012
Stadtplan_Bern_WEB_2090.pdf


städtische Volks-Initiative "für bezahlbare Wohnungen"

Der SVW Bern- Solothurn unterstützt diese Wohn-Initiative zur Förderung des gemeinnützigen und preisgünstigen Wohnungsbaus in Bern.
Er hat bei der Formulierung zugunsten der Gemeinnützigen intensiv mitgearbeitet und ist im Initiativkomitee vertreten.
Mit zwei Ergänzungen in der Bauordnung sollen auf planerischer Ebene Instrumente bereitgestellt werden, die die gemeinnützigen Bauträger im Interesse einer ausgewogenen Wohnraumversorgung gezielt fördern können.
Unterschriftenbogen und Erläuterungen als PDF beiliegend

weitere Informationen unter www.wohnenfueralle.ch

Unterschreiben Sie die Initiative und schicken Sie die Unterschriftenbogen rasch zurück an den SVW Bern- Solothurn, Mühledorfstr. 5, 3018 Bern oder an die Adresse der Wohn-Initiative.
Unterschriftenbogen_SVW_Erlaeuterungen.p_8301.pdf


UNO- Jahr der Genossenschaften 2012

Berner Genossenschaften laden ein zum Besuch...

Im Rahmen des UNO- Jahres bietet die IG Bern zusammen mit den beteiligten Genossenschaften verschiedene "Tage der offenen Tür"an.
Damit soll der Öffentlichkeit gezeigt werden, was gemeinnütziges Wohnen ausmacht und wie vielfältig die Berner Genossenschaftsszene ist
Im beiliegenden Flyer sehen Sie das Programm.Web_Besuchstage_Genossenschaften_9710.pdf


Gemeinnütziges Wohnen auf dem alten KVA- Areal

Der Gemeinderat hat das weitere Vorgehen beschlossen.
Im Mai startet der städtebauliche Wettbewerb, der die gestalterische Grundlage liefert für die Definition der künftigen Baufelder.
Bund_2012-04_KVA_3355.pdf


50% gemeinnützige Wohnbauträger auf dem ehemaligen KVA- Areal

Der Dachverband der Wohnbaugenossenschaften gratuliert dem Stadtrat zum Entscheid für eine aktive städtische Wohnbaupolitik im Interesse eines ausgewogenen Wohnraumangebotes.


Nachdem sich der Stadtrat bereits vor kurzer Zeit zu festen Anteilen für gemeinnützigen Wohnungsbau bei Einzonungen ausgesprochen hat, hat er nun im Areal Warmbächliweg eine erste konkrete Umsetzung beschlossen.

Dieser Entscheid bedeutet, dass auf dem ehemaligen KVA- Areal 125 neue Wohnungen im gemeinnützigen Segment entstehen können. Die Realisierung durch gemeinnützige Wohnbauträger garantiert nachhaltig, dass langfristig gesehen preisgünstige Wohnungen realisiert werden und damit bezahlbare Mieten für den Mittelstand gesichert werden können.

Die Wohnbaugenossenschaften der Stadt Bern freuen sich über diesen Entscheid und nehmen den Ball, ihren Beitrag zu einer gut durchmischten Wohnüberbauung zu leisten, gerne auf.



Wohnbaustrategie 2008


Bauliche Stadtentwicklung Wohnen Stadt Bern

Die Interessengemeinschaft Bern als regionale Gruppe des Dachverbandes SVW der Wohnbaugenossenschaften nimmt die im April präsentierte Wohnbaubilanz erfreut zur Kenntnis. Die langangekündigte Trendwende zu einem Bevölkerungswachstums wird langsam sichtbar. Wohnen in der Stadt ist auch in Bern wieder attraktiv.

Regionale Sicht
Raumplanerisch sinnvolle Siedlungsplanung muss Gemeindegrenzen übergreifend angelegt sein.
Wo im Rahmen der öffentlich gut erschlossenen Kern- Agglomeration die dringend nötigen Wohnungen gebaut werden, ist aus regionaler Sicht im Prinzip egal. Wichtig ist, dass in diesem Perimeter genügend Wohnungen für ein, wie im Bericht begründetes, Wachstum von 5- 10% gebaut werden.
Die politischen Vorbehalte gegen eine verstärkte Zusammenarbeit in Richtung „Grossstadt Bern“ soll die Stadt nicht davon abhalten, die planerische Koordination innerhalb der Kern- Agglomeration mit dem VRB weiter zu gewährleisten. Die Gemeinden der Kernagglomeration müssen sich im Interesse einer städtebaulichen Gesamtstrategie aus dem Konkurrenzdenken lösen.

Stadterweiterung
Die Potential- Berechnungen zeigen, dass für die Umsetzung der regionalen Wachstumsprognose von 5.6% bis 2020 in der Stadt Bern 5’900 neue Wohnungen gebaut werden müssen; ein verstärktes Wachstum von 10% verlangt bereits 8’800 neue Wohnungen. Dies bedeutet gegenüber dem Durchschnittswert der letzten 7 Jahre von 105 Wohnungen/ Jahr eine 5-7-fache Steigerung der Produktion !
Wie und mit welchen Partnern dies erreicht werden soll, wird im Bericht nicht ausgeführt.

Das aus grundsätzlichen Überlegungen an sich sinnvolle Postulat einer inneren Verdichtung ist im überbauten Gebiet politisch ein schwierig durchsetzbares Unterfangen.
Aufgrund der Bestandesaufnahme der verfügbaren Wohnbaupotentiale kommt der Bericht überzeugend zum Schluss, dass eine klare Erweiterungsstrategie mit neuen Wohnsiedlungen geplant werden muss.
Für diese Wachstumsstrategie braucht es neben den bekannten Umstrukturierungen und Verdichtungen im Stadtgebiet neue grossflächige Planungen im Osten und Westen, wie Viererfeld, Brünnen- Süd, Riedbach und Saali/ Melchenbühl.
Solche Planungen müssen eine gewisse Grösse haben, damit sich ein Siedlungsleben entwickeln kann und sich Infrastruktur- Investitionen lohnen.
Als erstes soll die Planung Viererfeld sofort wieder aufgenommen werden, die ein attraktives Potential für neue BewohnerInnen darstellt.

Wohnungsangebot, Wohnbauförderung
Der SVW vermisst im Bericht spezifische Aussagen zur Art des künftigen Wohnungsangebotes. Eine gute Mischung von Miet- und Eigentumswohnungen ist Voraussetzung für eine ausgewogene Bevölkerungsstruktur.
Dabei soll die Rolle der Genossenschaften als dritten Weg zwischen Miete und Eigentum speziell diskutiert werden. Die Stadt Bern hat gute Erfahrungen mit einer engen Zusammenarbeit mit den Genossenschaften gemacht. Die Genossenschaften spielen mit der Pflege von einigen tausend Wohnungen im preisgünstigen Segment eine wichtige Rolle zur Wohnungsversorgung in der Stadt Bern.
Gemäss dem regierungsrätlichen Bericht vom Sept. 2006 zur Wohnbau- Förderungs-Initiative „günstig Wohnen“ braucht der genossenschaftliche Wohnungsbau insbesondere in den Städten spezielle Förderung. Dabei spielt die Abgabe oder Vermittlung von günstigem Wohnbauland eine wichtige Rolle. Die Wohnungspolitik vorwiegend auf gute SteuerzahlerInnen und auf WohneigentümerInnen auszurichten, ist für die geplante Produktion von 5900- 8100 Wohnungen bis 2020 sicher kein umfassendes Programm.
Ein wesentlicher Anteil davon muss auch im preisgünstigen Miet- Sektor realisiert werden. Dieser kann nicht einfach dem freien Markt überlassen werden darf.
Die Stadt kommt nicht darum herum, im Interesse eines ausgewogenen Wohnungsmixes, den günstigen und gemeinnützigen Wohnungsbau gezielt zu fördern.


30.4.08 Jürg Sollberger
mitw_svw_wohnen08_8833.pdf